Geliebte Begleiter

Heute war wieder so ein Tag, an dem der Nebel des Morgens bis in den späten Nachmittag zu sehen war und dann fließend vom Abendnebel abgelöst wurde. Die Stimmung am Morgen war einfach nur unbezahlbar magisch (leider habe ich die aller schönste Zeit verschlafen 😀 ) und den ganzen Tag lag dieser diesige Schleier über unserer kleinen Welt.

Ich weiß, manche Menschen fühlen sich von so einem grauen, diesigen Wetter total erdrückt. Aber ich liebe es ♥ Ich habe das Gefühl, es kommt nur darauf an, wie man solche Tage gestaltet. Diese Stimmung verträgt sich einfach nicht so gut mit einem sehr aktiven Alltag. Wenn man an Tagen wie heute versucht, hart zu arbeiten und viel zu schaffen, wird man sich erdrückt und kraftlos fühlen. Wenn man aber die Möglichkeit hat, sich zurück zu ziehen, sich Zeit zu nehmen und sein Tempo der Stimmung des Tages anzupassen, ist es ein wahrer Genuss und anstatt das man sich unterdrückt fühlt, fühlt man sich wie in einer kuscheligen Höhle voller Magie.

Ich habe heute morgen eine Weile gebraucht, um in die Gänge zu kommen und dann hier alle gut zu versorgen, aber am Vormittag war ich mit den Ziegen und Suse spazieren und bin mit ihnen zu einem unserer Lieblingsorte gegangen. Einem kleinen Teich im Wald und auf einen Sandsteinfelsen/ Berg der daneben liegt. Wir nennen den Ort „Das Eulenloch“. Früher stand auf dem Berg mal eine Burg und dort wo der Teich ist, war ein Sumpf der die Burg vor Angreifern geschützt hat.

Ich habe dort schon als Kind oft gespielt und ich liebe diesen Ort und seine Stimmung. Es gibt ein paar Plätze auf den Felsen und bei den Bäumen an denen ich am liebsten sitze. Sie fühlen sich an, als wären sie nur dafür geschaffen, dass Jemand sich dort hinsetzt 😀

Ich habe ein paar kleine Videos von diesen Momenten für euch zusammen geschnitten:

Allerdings liegt noch heute ein anderer Schleier über unsere kleinen Welt. Denn Haway, einem der Kaninchen geht es seit einigen Tagen nicht mehr gut und ich habe das Gefühl, dass sie sich heute langsam auf den Weg in eine andere Dimension gemacht hat…

Haway im Winter 2016

Haway ist schon sehr alt für ein Kaninchen. Sie ist 2013 hier her gezogen und war damals schon erwachsen und hat eine sehr aufregende Lebensgeschichte mitgebracht. Haway war nie in ihrem Leben wirklich krank aber nun schien sie seit ein paar Tagen abzubauen und heute wollte sie sich nur noch in einer selbstgegrabenen Höle verstecken. Auf grund ihres Alters und ihres Wesens (sie ist sehr wild & scheu und hasst es eingesperrt oder angefasst zu werden) habe ich sie in ruhe gelassen und ihr lediglich einen Teller mit ein paar Kräutern und zwei verschiedenen Mitteln gegen Magenverstimmungen zur freien Verfügung hin gestellt. Meine Erfahrung ist, dass sie sich bei Bedarf immer nimmt, was sie braucht und so hat sie anfang des Jahres auch die fürchterliche Krankheit überstanden, die mehrer meiner lieben Begleiter in Kaninchenfell das Leben gekostet hat. Aber ich denke, es kann gut sein, dass es für sie nun an der Zeit ist, zu gehen…um endlich wirklich frei zu sein…

Die kleinen Knödel sind keine Köttel sondern Kräuter Tabletten zu stärkung des Immunsysthems 😉

 

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